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Beratung: Technologie-Alternativen

Bei Anschaffungen oder bei Neuentwicklungen lautet eine häufig gestellte Frage, welche Technologie zum Einsatz kommen soll. Etwas Neues wagen oder lieber doch beim Altbewährten bleiben? Unternehmen und sogar auch Entwickler scheuen sich oft vor neuen Technologien. Hauptsächlich erscheint das Phänomen in der Gestalt eines vermeintlichen Risikos, dass die Technologie nicht die gewünschten Resultate liefert oder unsicher ist. Manchmal ist es aber auch die Sorge, dass die neue Technologie einfach nur nicht beherrscht wird.

Das Beispiel Cloud Computing illustriert den Konflikt einer meiner Kunden. Er stand unter Kostendruck und musste die direkten Kosten in seinem Bereich senken. Einen Teil der IT-Leistungen über einen Cloud Anbieter zu beziehen war daher naheliegend. Auf der anderen Seite vertrat der Kunde die Meinung, dass seine Daten in den eigenen Räumen sicher und in der Cloud unsicher geschützt seien. In meiner Beratung wies ich den Kunden darauf hin, dass Sicherheit in den eigenen Räumen auch bedeutet, gegen Feuer und Einbruch sicher zu sein. Auch analysierte ich die Anzahl von Mitarbeitern und Dienstleistern, die Zugriff auf die Systeme haben. Im Ergebnis erkannte der Kunde, dass seine Systeme doch nicht so sicher waren, wie er geglaubt hatte. Wir haben dann im zweiten Schritt gemeinsam einige geeignete Cloud-Angebote angeschaut. Dabei stellte sich heraus, dass die Sicherheitsstandards teilweise sehr gut waren. Die Analyse führte dazu, dass der Kunde seine Definition von Sicherheit überarbeitete und dann entsprechende Umbauten an seiner IT vornahm.

Ein zweites Beispiel stammt aus dem Bereich Funktionssicherheit. Die Produkte eines Kunden werden in Steuerungen eingesetzt und sind zulassungspflichtig, da Fehlfunktionen zu einer Gefahr für Leib und Leben führen können. Eine Steuerung in diesem Bereich führt eine Vielzahl von Funktionen aus. Jeder Funktion wird ein Sicherheits-Integritäts-Level (SIL) zugeordnet. Dieses Verfahren dient dem Zweck, bei Fehlfunktionen trotzdem Sicherheit zu gewährleisten. Eine elementare Regel hierfür ist die Rückwirkungsfreiheit. Das bedeutet, dass eine Fehlfunktion isoliert bleibt und sich nicht auf andere Funktionen auswirkt. Bisher hatte der Kunde die Rückwirkungsfreiheit dadurch erreicht, dass er eine Vielzahl von kleinen Elektronik-Boards verwendete. Doch, je höher die Anzahl der Boards, umso höher die Anzahl von elektronischen Bauteilen. Mit jedem Bauteil steigt das Risiko eines Ausfalls. Auch wenn ein Ausfall nicht sicherheitskritisch ist, führt er zu Stillständen der Anlage, was für den Betreiber Folgekosten bedeutet. Ich habe mit dem Kunden dann eine Technologie-Alternative erarbeitet. Sie basierte auf der funktionalen Zusammenfassung mehrerer Boards. Dabei haben wir auf eine kommerzielle Virtualisierungslösung zurückgegriffen, so dass die Software ebenfalls kompakter und übersichtlicher wurde. In der Folge war die neue Generation kostengünstiger, kompakter und ebenso sicher wie die alte.

Wenn ich Sie bei der Untersuchung von Technologie-Alternativen unterstütze, reduziere ich mit Ihnen gemeinsam das Risiko, das von Technologie ausgeht. Ob nun das bewährte und gerne als „Old School“ bezeichnete Vorgehen, oder eine modernere Umsetzung die günstigste Wahl ist, muss von Fall-zu-Fall untersucht werden. Selten sind die Ansätze etwas Neues, also etwas, das erst seit kurzem erfunden oder bekannt wurde. Folglich kann auf Erfahrungswissen zurückgegriffen und Fehler können vermieden werden. Meine Schwerpunkte liegen auf dem Folgenden:

- Verwendungsszenarien kommerzieller Lösungen in der IT oder Embedded Systeme
- Entwicklung elektronischer Systeme
- Entwicklung von Hardware und Software

 

 

 
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